wir waren gestern in Berlin zum Jean-Michel Jarre Konzert.
Tolle Musik und eine gewaltige Laser-Show – Mit drei Zugaben waren es gut 130 Minuten bompastischer Sound und eine gei.. Lasershow, mit Laser-Farben, wie ich sie noch nie gesehen habe.
Wir haben fast in der Mitte gesessen, so das die Sound-Effekte toll rübergekommen sind.

Die Besucher waren anfangs etwas mau drauf, aber tauten nach und nach auf. Die Fans, haben sichtlich Spaß gehabt und vorne an der Bühne ging die Party ab.

Tatsächlich ist das Equipment auf der Bühne beeindruckend, hinter dem er und drei weitere Musiker sich verschanzt haben – Moogs, Prophets und allerlei elektronischen Zauberwerk aus den 70er und 80er Jahren.
Oxygene, Chronologie, Equinoxe, Rendez-Vous, Magnetic Fields, Souvernirs of China, sowie diverse Freestyle und Interpretationen waren zu hören
Jean-Michel Jarre selbst wirkte sehr sympathisch. Ein Mann dem die Musik und das Konzert sichtlich Spaß gemacht hat. Mit 61 Jahren ist er wie ein Flummi zwischen seinen Keyboards hin und her gesprungen.
Er ballert in die Tasten und wenn er an seiner Laserharfe steht, dessen aus Laserstrahlen bestehende Saiten mit einem Synthesizer verbunden sind, sieht er aus wie ein Schweißer bei der Arbeit.
Ein andermal steht er am seltenen Instrument Theremin, das ohne körperliche Berührung durch Handbewegungen auf den Ätherwellen gespielt wird.

Fazit: Tolles Konzert, so gar meine Frau war begeistert, was bei Elektronischer Musik nicht so einfach ist.